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Der Standard der spanischen Bildung ist hoch und ausländische Familien haben einige Schulmöglichkeiten zur Auswahl. In Spanien gibt es öffentliche, private, halbprivate und internationale Schulen. Diese Einrichtungen reichen von katholisch bis säkular, von koedukativ bis geschlechtergetrennt.

In Spanien gilt für Kinder zwischen sechs und 16 Jahren eine Schulpflicht und das Schuljahr dauert normalerweise von Mitte September bis Ende Juni.

Im Allgemeinen entscheiden sich ausländische Familien, die nur einen kurzen Aufenthalt in Spanien planen, oder Familien mit älteren Kindern,
für eine internationale Schule.

Der Standard des öffentlichen Schulsystems in Spanien ist hoch. Der Besuch dieser Schulen ist für alle Kinder kostenlos, auch für Ausländer, solange sie sich in beim Einwohnermeldeamt (Empadronamiento) im örtlichen Rathaus eingetragen haben.

Kinder besuchen in der Regel die staatliche Schule, die ihrem Wohnort am nächsten liegt.
Ab der weiterführenden Schule greift das Prinzip der Vergabe von Plätzen nach Einzugsgebiet.

Die primäre Unterrichtssprache der öffentlichen Schulen ist in der Regel Spanisch, manchmal auch die Sprache der Region, z. B. Katalanisch in Barcelona. Öffentliche Schulen sind tendenziell am besten für ausländische Familien mit sehr kleinen Kindern geeignet, die die Sprachbarriere und andere Herausforderungen leicht überwinden können. Auch ausländische Familien, die planen, langfristig
in Spanien zu leben, wählen diese Option.

Halbprivate Schulen sind ehemalige Privatschulen, die von der spanischen Regierung subventioniert werden. Die Gebühren sind niedrig und in einigen Fällen gibt es keine Schulgebühren. 

Diese Schulen sind eine gute Wahl für Eltern, die kleinere Klassen für ihre Kinder bevorzugen.
Der Standard jeder Schule ist jedoch abhängig von ihrem Standort. Die primäre Unterrichtssprache
an diesen Schulen ist ebenfalls Spanisch oder die Regionalsprache und der Lehrplan entspricht dem staatlichen spanischen Lehrplan.

Es gibt zahlreiche Privatschulen in Spanien und sie verlangen jährliche Schulgebühren.
Es wird angenommen, dass diese Schulen kleinere Klassen, bessere Einrichtungen und ein größeres Angebot an außerschulischen Aktivitäten bieten.

Sofern es sich bei der Privatschule nicht um eine zweisprachige Schule oder eine internationale Schule handelt, ist die primäre Unterrichtssprache Spanisch oder die Co-Amtssprache der Region.

Die Nachfrage nach den angeseheneren Privatschulen in Spanien kann hoch sein. Ausländische Familien müssen demnach schnell aktiv werden und gut verhandeln, um ihre Kinder anzumelden.

Internationale Schulen in Spanien sind Privatschulen, die einen internationalen Lehrplan unterrichten, wie das International Baccalaureate (IB) oder den Lehrplan eines anderen Landes. Familien, die sich kurzfristig in Spanien niederlassen, bevorzugen in der Regel diese Schulen, weil ihre Kindern weiter nach dem Lehrplan ihres Heimatlandes in einer ihnen vertrauten Sprache unterrichtet werden können.

Die meisten städtischen Zentren in Spanien haben eine gute Auswahl an internationalen Schulen, wobei an diesen Schulen bevorzugt nach dem britischen oder amerikanischen Lehrplan unterrichtet wird. 

Die Aufnahmeverfahren sind an jeder Schule unterschiedlich, daher ist es am besten, mit jeder Schule individuell zu sprechen. Es wird empfohlen, dass ausländische Familien das letzte Schuljahreszeugnis und die Impfunterlagen ihres Kindes zu allen Gesprächen mitbringen.