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Ausländische Familien, die mit Kindern nach Thailand ziehen, werden von der Auswahl an Schulen nicht überwältigt sein. Viele lokale öffentliche Schulen haben Einschränkungen in Bezug auf die Nationalität der Kinder. Darüber hinaus ist die primäre Unterrichtssprache sowohl an den öffentlichen als auch an den privaten Schulen Thai. Dadurch entsteht für ausländische Schüler eine Sprachbarriere. Ausländische Familien entscheiden sich im Allgemeinen dafür,
ihre Kinder in Thailand entweder auf eine private zweisprachige Schule oder eine internationale Schule zu schicken. 

Die öffentliche Bildung in Thailand ist für thailändische Staatsangehörige bis zum 13. Lebensjahr kostenlos. Zu diesem Zeitpunkt müssen Schüler die akademischen Zugangsvoraussetzungen erfüllen und beginnen, sich auf die Universität vorzubereiten, die für Schüler bereits im Alter von 16 Jahren beginnt.

Um als thailändischer Staatsangehöriger zu gelten, muss ein Kind mindestens einen thailändischen Elternteil haben und bei Geburt in Thailand registriert worden sein. Die Schulen verlangen voraussichtlich einen Nachweis darüber in Form einer Geburtsurkunde. Kinder, die diese Voraus-setzungen nicht erfüllen, haben in Thailand in der Regel keinen Anspruch auf eine kostenlose
öffentliche Bildung.

Private bilinguale Schulen sind eine gute Option für im Ausland lebende Eltern, die sich die hohen Schulgebühren an einer internationalen Schule nicht leisten können. Der Standard einiger dieser Einrichtungen hat sich im Laufe des letzten Jahrzehnts stark verbessert. Westliche Unterrichts-philosophien, die den Schwerpunkt auf das schülerzentrierte Lernen legen, haben in den letzten
Jahren mehr Einfluss gewonnen.

Die angebotenen Englischprogramme sind an jeder Schule unterschiedlich. Ausländische Eltern sollten sich informieren, bevor sie eine Auswahl treffen. Es sollte auch berücksichtigt werden, dass viele dieser Schulen eine konfessionell Ausrichtung haben und der Lehrplan wahrscheinlich ein wertebasiertes Lernsystem umfasst, das mit dem von der Schule angegebenen Glauben übereinstimmt.

Für Familien, die langfristig in Thailand leben möchten, sind diese privaten bilingualen Schulen oft die beste Wahl. Sie bieten Kindern die Möglichkeit, eine engere Verbindung zur thailändischen Kultur und Gesellschaft zu entwickeln, während sie gleichzeitig Zugang zu einem höheren Bildungsstandard,
einer größeren Auswahl an außerschulischen Aktivitäten und einer besseren Ausstattung haben,
die normalerweise mit Privatschulen verbunden sind.

Die meisten ausländischen Familien, besonders alle, die nur für kurze Zeit nach Thailand ziehen, entscheiden sich dafür, ihre Kinder auf eine internationale Schule zu schicken. Sprache und Stil des Unterrichts an diesen Schulen ist den Kindern vertraut und es wird für Kontinuität gesorgt, da sie westliche Lehrpläne anbieten.

Diese Einrichtungen sind von externen Stellen akkreditiert, so dass die Lernstandards und die Kriterien für die Einstellung von Lehrern hoch sind. Wohlhabende thailändische Familien bevorzugen es oft, ihre Kinder auf diese Schulen zu schicken. Somit ist es normal, dass es auch eine große Anzahl einheimischer Schüler gibt.

Internationale Schulen in Thailand sind fast immer gut finanziert, verfügen über moderne Einrichtungen, kleine Klassen und ein beeindruckendes Angebot an außerschulischen Aktivitäten.

Obwohl es in den großen Städten wie Bangkok und Pattaya eine große Auswahl an internationalen Schulen gibt, ist das Angebot in ländlichen Gegenden eher begrenzt. Ausländische Familien, die in ländlicheren Gegenden leben, sollten ein Internat oder den Heimunterricht in Betracht ziehen. 

Die beliebteren internationalen Schulen haben oft lange Wartelisten und eine Aufnahme kann von Sprachkenntnissen und akademischen Leistungen abhängig sein. Die Anforderungen sind an jeder Schule unterschiedlich, aber es ist am besten, so früh wie möglich mit dem Aufnahme- und Anmeldeverfahren zu beginnen. Die Gebühren für internationale Schulen in Thailand sind in der Regel hoch und Familien aus dem Ausland, die aus beruflichen Gründen umziehen, sollten versuchen, in ihrem Arbeitsvertrag einen Bildungszuschuss auszuhandeln.