Warning: You are using an outdated Browser, Please switch to a more modern browser such as Chrome, Firefox or Microsoft Edge.

Phillipines

Das Gesundheitswesen
auf den Philippinen

Im Allgemeinen hat das Gesundheitssystem auf den Philippinen einen hohen Standard. Das medizinische Personal auf den Philippinen ist fachlich sehr gut ausgebildet, aber die Einrichtungen
sind möglicherweise nicht so beeindruckend wie die in erstklassigen Krankenhäusern in den USA oder der EU. 

Die Qualität der staatlich subventionierten öffentlichen Gesundheitsversorgung auf den Philippinen
ist zwar gut, variiert aber stark zwischen ländlichen und städtischen Gebieten. Die private Gesundheitsversorgung auf den Philippinen bietet eine gleichmäßigere Versorgung und die Einrichtungen sind tendenziell besser ausgestattet als die öffentlichen. Auf den Philippinen wird
überall Englisch gesprochen, es sollte also nur wenige Sprachbarrieren geben, um Zugang zu einer Gesundheitsversorgung zu erhalten. 

Informieren Sie sich über unsere internationalen Krankenversicherungstarife für Privatkunden, Berufstätige, Studenten und Familien

Ärzte und das Pflegepersonal in den öffentlichen Krankenhäusern sind sehr kompetent, dennoch stößt die öffentliche Gesundheitsversorgung auf den Philippinen an einige Grenzen. Obwohl die Philippinen eine universelle Gesundheitsversorgung erreicht haben, kämpfen sie immer noch mit einem ungleichen Zugang zur medizinischen Versorgung. Daher ist der Standard der öffentlichen Gesundheitsversorgung auf den Philippinen unterschiedlich. In städtischen Zentren ist er ausgezeichnet, in ländlichen Gebieten eher schlecht. Die öffentliche Gesundheitsversorgung wird auch dadurch belastet, dass  eine große Anzahl der einheimischen Bevölkerung behandelt wird, die auf die öffentliche Gesundheitsversorgung angewiesen ist. Außerdem gibt es den Trend,
dass philippinisches medizinisches Personal in westliche Länder abwandert. Dies hat dazu geführt, dass einige Krankenhäuser unterbesetzt sind und
es zu Verzögerungen bei der Behandlung von Patienten kommen kann.

Die öffentliche Gesundheitsversorgung auf den Philippinen wird von Philhealth verwaltet, einem staatlichen Unternehmen. Philhealth bezuschusst eine Reihe von Behandlungen, einschließlich stationärer Pflege und nicht-dringende Operationen, deckt jedoch nicht alle medizinischen Behandlungen und Kosten ab.

Die Anmeldung bei Philhealth ist verpflichtend für alle, die auf den Philippinen beschäftigt sind. Die Beiträge für Philhealth werden von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und dem Staat gezahlt. Expats, die einen Aufenthaltsstatus haben, können sich freiwillig bei Philihealth anmelden.

Private Gesundheitsdienste sind auf den Philippinen gut etabliert und entwickeln sich weiter. Obwohl die Ärzte in privaten Krankenhäusern genauso gut sind wie die Ärzte im öffentlichen Sektor, sind die privaten Einrichtungen viel besser ausgestattet und die Behandlung erfolgt in der Regel schneller.
Private Dienstleistungen werden von Einheimischen als teuer angesehen, sind aber nach den Standards der meisten Expats günstig. Die relativ kostengünstige private Gesundheitsversorgung lässt sich an der zunehmenden Beliebtheit der Philippinen als Ziel für Medizintourismus ablesen. 

Es gibt zahlreiche Apotheken auf den Philippinen. Viele 24-Stunden-Apotheken sind in den größeren Städten zu finden und an die meisten Krankenhäuser angeschlossen. Die Apotheken sind mit zertifiziertem Personal besetzt, die die strengen Richtlinien des Staates für den Verkauf von verschreibungspflichtigen Medikamenten einhalten.

Obwohl die meisten Medikamente auf den Philippinen erhältlich sind, kann es sein, dass einige verschreibungspflichtige Medikamente nicht im Land erhältlich sind. Expats sollten daher sicherstellen, dass sie entweder die notwendigen Medikamente mitbringen oder nach Alternativen suchen, die auf den Philippinen verschrieben werden können.

Mindestens sechs Wochen vor einer Reise auf die Philippinen sollte ein Arzt sicherstellen, dass alle Impfungen auf dem neuesten Stand sind. Obwohl die Ansteckungsraten niedrig sind, sind durch Mücken übertragene Krankheiten wie die Japanische Enzephalitis, Malaria, Denguefieber und das Chikungunyafieber Gesundheitsrisiken auf den Philippinen. Diese lassen sich am besten durch vorbeugende Maßnahmen vermeiden, z. B. Schlafen unter einem Moskitonetz und die Nutzung von Insektenschutzmitteln. 

Die allgemeine lokale Notfallnummer auf den Philippinen ist die 911.

Die Qualität der Notdienste ist sehr unterschiedlich. Dieses Problem wird durch fehlende strenge Richtlinien für die Arbeitsweise der Rettungsdienste noch verschärft. Dies kann zu langsamen Reaktionszeiten und schlechter prähospitaler Behandlung führen. Das öffentliche Notfallsystem leitet auch die meisten schweren Notfälle an ausgewiesene öffentliche Einrichtungen weiter, was die Notfallversorgung verzögern kann.

Private Rettungsdienste haben in der Regel hochqualifiziertes Personal, eine bessere Ausrüstung und versprechen zudem schnellere Reaktionszeiten.
Private Krankentransporte werden oft durch monatliche Abonnements gesichert oder ihre Dienste sind Teil eines Krankenversicherungspakets.
Viele private Krankenhäuser haben auch ihre eigenen Krankentransporte.