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Kanada hat einen hohen Bildungsstandard und ausländischen Eltern wird eine beeindruckende Auswahl an Schulmöglichkeiten geboten. 

Es gibt kein verstaatlichtes öffentliches Bildungssystem in Kanada. Jede Provinz/jedes Territorium ist selbst für die Verwaltung des eigenen Lehrplans,
der Sprache, des Verantwortungsbereichs und der Bewertungsmethoden verantwortlich. Das schulpflichtige Alter wird ebenfalls von den einzelnen Gerichtsbarkeiten geregelt und kann unterschiedlich sein, jedoch gilt bei den meisten die Schulpflicht zwischen dem sechsten und 16. Lebensjahr.

Es gibt auch private und internationale Schulen in Kanada, obwohl die meisten der ausländischen Eltern das öffentliche kanadische Bildungssystem
als ausreichend empfinden.

Die öffentlichen Schulen in Kanada unterliegen der jeweiligen Provinz oder des jeweiligen Territoriums. Der Lehrplan eines jeden Territoriums spiegelt die entsprechende Bevölkerung wider und entspricht der Geografie, Sprache, Geschichte und Kultur der Umgebung. Da die Provinz Quebec beispielsweise eine überwiegend französischsprachige Bevölkerung hat, ist die primäre Unterrichtssprache Französisch. New Brunswick folgt einer bilingualen Sprachpolitik, während die anderen Provinzen englischsprachig sind.

Einige öffentliche Schulen sind konfessionell ausgerichtet, überwiegend katholisch. Die Aufnahme an diesen Schulen kann erfordern, dass das Kind nach katholischem Glauben getauft ist oder dass mindestens ein Elternteil katholisch ist. Obwohl einige öffentliche Schulen auch Lehrpläne nach International Baccalaureate (IB) und Advanced Placement (AP) anbieten, ist dies nicht die Norm. 

Die Schüler besuchen die öffentlichen kanadischen Schulen auf der Grundlage von Einzugsgebieten, sodass Eltern ihre Wohngegend nach entsprechender Schule auswählen sollten.

Obwohl die Mehrheit der kanadischen Staatsangehörigen das kostenlose öffentliche Bildungssystem nutzt, können ausländische Eltern, die die entsprechenden finanziellen Mittel haben,
auch Privatschulen für ihre Kinder in Betracht ziehen, einschließlich internationaler Schulen, Militärschulen und Förderschulen.

Diese Einrichtungen werden in erster Linie durch Studiengebühren und private Spender finanziert
und es wird vermutet, dass sie – wie in vielen anderen Ländern auch – eine bessere Möglichkeiten bieten, z. B. ein vielfältigeres Angebot an außerschulischen Aktivitäten und kleinere Klassen.

Privatschulen sind nicht an die Schulaufsichtsbehörden der Provinzen gebunden.
Daher können sie ihre eigenen Lehrpläne aufstellen, wobei sie teilweise unterschiedliche Sprachzugehörigkeiten, Unterrichtsstile und konfessionelle Wertesysteme für sich beanspruchen.
Dieser Punkt kann insbesondere für ausländische Eltern wichtig sein, die ihre Kinder lieber weiterhin
in ihrer entsprechenden Muttersprache, nach dem Lehrplan des Heimatlandes oder nach einer bestimmten Bildungsphilosophie unterrichten lassen möchten.

Die Wartelisten für Privatschulen können lang sein und die Aufnahmekriterien sind möglicherweise streng. Daher ist es am besten, sich so früh wie möglich zu bewerben.