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Healthcare in Netherlands

Das Gesundheitswesen
in den Niederlanden

Durch ihren attraktiven Lebensstil und die Gastfreundschaft haben sich die Niederlande in den letzten Jahren zu einem beliebten Expat-Ziel entwickelt. Die Niederlande haben zudem den Ruf, eines der weltweit besten Gesundheitssysteme zu haben. Gesundheitliche Einrichtungen haben allgemein einen sehr hohen Standard mit Zugang zu hochqualifiziertem und gut ausgebildetem medizinischem Fachpersonal, sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor.

Über das niederländische Gesundheitssystem gibt es eine Kombination von Leistungen, wobei langfristige Krankheiten und Behandlungen von den Steuern abgedeckt werden, während kurzfristige Gesundheitsprobleme im Allgemeinen von privaten Krankenversicherungen bezahlt werden.

Die Expat Protect-Tarife wurden für Expats und Anwohner in Frankreich, Benelux oder Monaco entwickelt.  Sie können als Zusatz-Krankenversicherung oder als vollständige Krankenversicherung abgeschlossen werden. 

Alle, die in den Niederlanden wohnen und arbeiten, müssen über ein einkommensabhängiges Steuersystem einen Beitrag an die Krankenversicherung zahlen. Diese Krankenversicherung muss innerhalb von vier Monaten nach Ankunft im Land beantragt werden.

Die öffentliche Krankenversicherung ist in zwei verschiedene Systeme unterteilt. Das erste dieser Systeme deckt Kosten für Allgemeinmedizin, Notfälle und Krankenhausaufenthalte ab, während das zweit System Langzeitbehandlungen und Pflege versichert.

Nicht-EU-Bürger, die länger als drei Monate in den Niederlanden leben, benötigen eine Aufenthaltsgenehmigung, bevor sie sich im öffentlichen Gesundheitssystem anmelden können. Alle, die eine Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) haben, können diese in den Niederlanden bis zu einem Jahr lang nutzen.

Das ausgezeichnete öffentliche Gesundheitssystem deckt eine Grundversorgung ab, während der Abschluss einer privaten Auslandskrankenversicherung umfassendere Möglichkeiten bietet, wenn es um fachärztliche Behandlungen geht. Dazu gehören unter anderem ein breiteres Angebot an Rehabilitationsmaßnahmen und Mutterschaftsleistungen, umfangreichere zahnärztliche Behandlungen und erweiterte physiotherapeutische Behandlungen.

Die Nutzung des privaten Gesundheitssystems ermöglicht auch unmittelbaren Zugang zu Behandlungen und medizinischem Fachpersonal. Zudem können lange Wartelisten vermieden werden, die bei staatlichen Einrichtungen auftreten.

Expats, die dieses System in Anspruch nehmen möchten, benötigen eine umfassende private Krankenversicherung, um die hohen Kosten der privaten Gesundheitsversorgung zu decken.

Apotheken gibt es überall in den Niederlanden. Sie bieten sowohl verschreibungspflichtige als auch rezeptfreie Medikamente an. Die meisten Apotheken haben von 9 bis 17 Uhr geöffnet und in den meisten Städten gibt es auch 24-Stunden-Apotheken.

Es ist immer sinnvoll, sich die generischen Bezeichnungen der verschriebenen Medikamente für chronische Erkrankungen zu merken, da die Markennamen
in jedem Land unterschiedlich sein können.

Es gibt keine wesentlichen Gesundheitsrisiken in den Niederlanden. Routineimpfungen wie gegen Masern, Mumps, Röteln (MMR) und Diphtherie sollten jedoch aktuell sein. Jährliche Grippeimpfungen werden ebenfalls empfohlen. 

In Notfällen gilt die europaweite Notrufnummer 112, wobei die Anbieter sowohl Niederländisch als auch Englisch sprechen. Die Anrufe sind kostenlos und bieten Zugang zu Feuerwehr, Polizei und Krankentransporten.

Die Notdienste in den Niederlanden sind im Allgemeinen effizient und zuverlässig. Das medizinische Personal ist in der Regel gut ausgebildet und professionell und die meisten medizinischen Fachkräfte haben sehr gute Englischkenntnisse.

Für den Notfall sollten sich Expats auch die Kontaktdaten der nächstgelegenen lokalen Botschaft notieren.