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new parents abroad


Junge Eltern im Ausland:
Tipps zum Meistern der Herausforderungen fernab von Familie


6. May 2020
 
Wenn Sie wissen, dass Sie ins Ausland umziehen während Sie ein Kind erwarten oder wenn Sie in Ihrer neuen Heimat bald mit der Familienplanung beginnen möchten, müssen Sie sich informieren, um den Herausforderungen gewachsen zu sein, die Sie in dieser wichtigen Lebensphase meistern.

Informieren Sie sich über die Mutterschaftsleistungen für Expats in Ihrem Zielland. Verschaffen Sie sich Klarheit von Ihrem Arbeitgeber, welches Leistungssystem für die Mutterschaft für Sie gelten – die Ihres Heimatlandes oder die Ihres Ziellandes? Mutterschaftsleistungen für Expats sind weltweit sehr unterschiedlich.

 

Sobald Sie die Mutterschaftsleistungen in Ihrem Zielland kennen, müssen Sie sicherstellen, dass diese für Sie ebenfalls gelten. In manchen Fällen müssen Sie erst ein Jahr lang im Zielland berufstätig sein, bevor Sie als ausländische Staatsangehörige Mutterschaftsleistungen in Anspruch nehmen können.
Wenn die Schwangerschaftsvorsorge vor Ort nicht Ihren Bedürfnissen entspricht, haben Sie als Expat andere Möglichkeiten. Internationale Krankenversicherungen für Expat-Familien können Schutzleistungen im Fall von Behandlungen bei Unfruchtbarkeit, Schwangerschaft und Entbindung sowie für eine reguläre Entbindung und Komplikationen bei der Entbindung bieten. Je nach gewähltem Tarif haben Sie ebenfalls Zugang zu Unterstützungsleistungen wie Schwangerschafts-Yoga oder einer Stillberatung. Die Gewissheit, die besten Mutterschaftsleistungen in Ihrem Zielland in Anspruch nehmen zu können, wird Ihnen die Besorgnis vor dem Elternsein fernab von Familie und Freunden nehmen.

Wenn Sie das erste Mal Eltern werden und Sie oder Ihr Partner gleichzeitig mit einem Umzug ins Ausland und der Expat-Rolle jonglieren, stehen Sie vor einer Herausforderung. Einer der schwierigsten Aspekte für ein Leben im Ausland ist es, fernab von Familie und Freunden zu sein, vor allem in einer so einschneidenden Lebensphase. 

Überall auf dieser Welt gibt es irgendeine Form von Unterstützung für junge Eltern, die Sie in Anspruch nehmen können. Hier sind einige einfache Möglichkeiten, als Expat Unterstützung zu erhalten:

 

  • Schließen Sie sich Expat-Familiengruppen an: Wenn Sie an einem beliebten Ort für Expats sind, gibt es sicherlich Familiengruppen, denen Sie sich anschließen können. Wenn Sie sich mit anderen gleichgesinnten Familien treffen, haben Sie die Möglichkeit, Ihre Bedenken und Ängste zum Elternsein im Ausland zu lindern. Andere Familien können Ihnen möglicherweise Rat zur Geburt eines Babys in diesem bestimmten Land oder zu den Herausforderungen geben, denen sie sich als Eltern im Ausland gegenübersahen.

  • Nehmen Sie an Geburtsnachbereitungskursen teil: Hier können Sie schnell junge Eltern kennenlernen. Obwohl die meisten Kurse in der Landessprache stattfinden, gibt es möglicherweise andere Sprachen in einer Stadt, die bei Expats beliebt ist. 

  • Schließen Sie sich einer Spielgruppe, einer Gruppe für Baby-Massage oder Schwimmkursen an: Treffen Sie andere Mütter vor Ort und schließen Sie sich vor Ort Gruppen an, bei denen sich alles ums Baby dreht. 

  • Suchen Sie nach Eltern in den sozialen Medien: Suchen Sie beispielsweise auf Facebook nach Gruppen für junge Eltern in Ihrer Nähe. Wenn das nicht funktioniert, gibt es MeetUp-Gruppen für Expats oder Eltern, mit denen Sie Ihr Netzwerk für eine Unterstützung vor Ort ausweiten können.

  • Laden Sie Besuch ein: Eventuell können Freunde oder Familie zu Besuch kommen. Organisieren Sie einen Besuch nach der Geburt. Stellen Sie dabei von Anfang an klar, dass es bei diesem Besuch darauf ankommt, miteinander Zeit zu verbringen und den Nachwuchs kennenzulernen, statt Sehenswürdigkeiten im Zielland zu besichtigen. 

  • Expat-Unterstützungs-Programm: Wenn für Sie das Elternwerden im Ausland besonders schwierig ist, nehmen Sie Kontakt auf und sprechen Sie so schnell wie möglich mit jemandem. Wenn Ihre internationale Krankenversicherung ein Expat-Unterstützungs-Programm bietet, sollten Sie sich schnellstmöglich professionelle Hilfe holen.

Es ist vielleicht nicht vergleichbar damit, Eltern oder gute Freunde in der Nähe zu haben. Allerdings können Sie sich informieren und in dieser wichtigen Lebensphase die Unterstützung der Gemeinschaft finden.